Anlass zur Entstehung des Kleiderladens in der jetzigen Form war die Unterbringung von Asylbewerbern in Sulzbach-Rosenberg. Bereits vorher bestand in der kath. Kirchengemeinde St. Marien, Pfarrplatz 1 (Dachboden der Familie Ertl), später Pfarrplatz 3, eine Kleidersammelstelle.

Als dann im alten Sulzbacher Krankenhaus eine hohe Zahl von Asylbewerbern untergebracht worden war, halfen zunächst viele Bürger der Stadt mit Kleidung, Fahrrädern, Kinderwägen etc., diese wurden meist in der Unterkunft direkt abgegeben. Sehr schnell stellte sich heraus, dass die gerechte und richtige Verteilung ein schwieriges Problem war. Es entstand die Idee der zentralen Einlieferung und der geordneten Weitergabe. Nachdem die Kleidersammelstelle in der Pfarrgasse 3 wegen Umbau geräumt werden musste, wurden neue Räume gesucht.

 

Der heutige Standort

Als erste Stelle fungierte ab 01.04.1991 die Brauhausgasse. Ehrenamtliche Helferinnen aus den Kirchengemeinden St. Marien und Christuskirche sowie des Arbeitskreises Asyl übernahmen die Betreuung des Kleiderladens. Die Abgabe der Kleidung an Bedürftige erfolgte einmal wöchentlich und war kostenlos, die monatliche Miete von DM 50,- übernahmen die beiden Sulzbacher Kirchengemeinden.

Da das Haus geräumt wurde, waren wir auf der Suche nach neuen geeigneten Räumlichkeiten, welche ab 01.12.1992 in der Frühlingstr. 12, 92237 Sulzbach-Rosenberg, gefunden wurden.